Deep-Dive-Trainings zu Continuous Delivery,
DevOps und Containerisierung
Darmstadt, darmstadtium
4.– 6. Juni 2019

// Monitoring mit Prometheus

Ein Kennzeichen moderner Systeme ist die starke Verteilung der Softwarekomponenten über mehrere Systeme. Microservices sind ein prominentes Beispiel für einen solchen Aufbau.

Diese Verteilung soll unter anderem ermöglichen, Systeme mit der Systemlast horizontal zu skalieren. Damit diese Möglichkeit praktisch realisiert werden und zum richtigen Zeitpunkt erfolgen kann, muss man in der Lage sein, die Last auf dem System und seinen Einzelkomponenten zu messen und den historischen Verlauf zu analysieren.

SoundCloud entwickelte das Monitoring-Tool auf Basis von Zeitreihen über mehrdimensionale Werte, einer zugehörigen Datenbank, einer Abfragesprache, verteilten Kollektoren, einem Discovery-Mechanismus für verteilte Kollektoren und einem Alarmierungsmechanismus.

Das Training zeigt, wie Prometheus aus verschiedenen Komponenten deployt wird, wie eine verteilte Applikation mit einem Monitoring überzogen werden kann und wie man die Nodes des Clusters mit einem Monitoring der Betriebssystem-Komponenten verknüpfen kann. Gezeigt wird ebenfalls eine geeignete Visualisierung mit Grafana und die Konfiguration eines Alertings.

Vorkenntnisse
* Grundsätzlicher Aufbau verteilter Systeme
* Netzwerke und HTTP
* grober Überblick über Prometheus

Technische Anforderungen
Die Teilnehmer sollten einen Laptop entweder mit einer Linux-Installation direkt oder in einer VirtualBox mitführen. Weiterhin erforderlich sind dann docker und git, sowie minikube.

// Referent

Christopher J. Ruwe Christopher J. Ruwe

hat in und nach seinem Studium der BWL festgestellt, dass er doch lieber etwas Vernünftiges hätte lernen sollen und danach parallel zum Beruf Informatik an der Fern-Uni Hagen aufgesattelt. Im Beratungsalltag als DevOps-Consultant und -Engineer (offiziell) oder als Systemarchäologe (eigentlich) wäre er doch lieber Gärtner geworden. Man könnte dann Rosen züchten ...